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„Mama hat kaum noch Zeit für uns. Das macht uns sehr traurig!“

Lukas (8) und Sarah (7)

 

Für Sarah und Lukas ist die Welt zusammengebrochen: Irgend etwas stimmt nicht mit ihrer Mama. Sie ist ständig im Krankenhaus, hat keine Haare mehr auf dem Kopf und weint viel. Aber niemand erklärt den beiden kleinen Kindern, was los ist. Mama und Papa sind so mit sich selbst beschäftigt, die Oma weint auch, und in der Schule sind die Lehrerinnen ganz anders als sonst. Sarah und Lukas haben Angst: Ob ihre Mama sterben muss? Oder ob sie krank ist, weil die Kinder böse waren?

 

So wie Sarah und Lukas, deren 32-jährige Mutter Silvia an Brustkrebs erkrankt ist, geht es vielen Kindern krebskranker Eltern. Sie erleben eine bedrohliche Situation, die sie nicht verstehen, und finden keinen Ansprechpartner für ihre Ängste und Nöte. Eltern, die krebskrank sind, fühlen sich oft selbst von der Situation überfordert und wissen nicht, ob und wie sie das Thema Krebs mit ihren Kindern ansprechen sollen. Und auch das Umfeld ist hilflos: Verwandte, Freunde, Erzieherinnen und Lehrer stehen oft fassungslos vor dem Schicksal einer betroffenen Familie. Die Deutsche Krebshilfe hilft den von Krebs betroffenen Familien. Die Deutsche Krebshilfe hat sich das Ziel gesetzt, in Deutschland psychosoziale Versorgungsangebote für Kinder und Jugendliche mit einem an Krebs erkrankten Elternteil aufzubauen und nachhaltig im Gesundheitssystem zu verankern. Dazu wird sie in den nächsten drei Jahren ein Verbundprogramm an den Standorten Hamburg, Leipzig, Berlin, Heidelberg und Magdeburg mit insgesamt 2,8 Millionen Euro fördern. Zukünftig sollen Eltern Hilfestellung dabei bekommen, angstfrei und offen mit ihren Kindern über eine Krebserkrankung in der Familie zu sprechen. Kinder, die psychologische Begleitung brauchen, um mit diesem Schicksalsschlag fertig zu werden, sollen altersgerechte Angebote erhalten.